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„Wohin der Wind uns weht“ – Rückblick auf die Segelfreizeit Ijsselmeer

Eine Reihe Schlafsäcke auf dem dunklen Vordeck, leise werden die letzten Gedanken ausgetauscht, während Sternschnuppen über den Nachthimmel huschen. Auf dem Hauptdeck halten vier Jugendliche Ankerwache. Stimmt der Winkel zwischen der blinkenden Boje und dem Leuchtturm von Stovoren noch? Dann sitzt der Anker noch fest im Grund. Die ganze Nacht werden sie sich abwechseln, bis am Morgen überm Meer die Sonne aufgeht. Diese romantische Nacht ist Abschluss und Höhepunkt einer intensiven Woche an Bord der Radboud.

Jeden Morgen machten 38 Jugendliche und fünf Teamer die Leinen los und hissten die Segel des 109jährigen Dreimasters. Unter dem Motto „Wohin der Wind uns weht“ ging es kreuz und quer übers Ijsselmeer. Jeden Abend machte das Schiff in einem anderen Hafen fest, lud ein andere Städtchen ein, erkundet zu werden.

Chris, der Kapitän und Nico, der Matrose, hatten Abenteuer versprochen. Und die gab es auch: Mit vereinten Kräften 525 m² Segel in den Wind bringen, im Klüvernetz vor dem Bug über den Wellen liegen, bei ruhiger See weit draußen ankern und schwimmen gehen, vom Dach der Kajüte aus in die Wellen springen, bei Windstärke 7 den Stürmen trotzdem und sich im Bug von der Gischt überspülen lassen, die Fahrt mit dem Beiboot zur Vogelschutzinsel, am Abend am Mast hochklettern um die Trossen zu sichern…

Eine tolle Gemeinschaft ist gewachsen beim gemeinsamen Einkaufen und Kochen, Spielen und Singen. Und wenn abends alle dicht an dicht zur Abendandacht im Kreis saßen wurde spürbar: da ist so viel mehr, das uns verbindet als „nur“ die gemeinsamen Erlebnisse.


Erster gemeinsamer Gottesdienst

Am 3. Juni 2018 fand der erste gemeinsame Gottesdienst im Kooperationsraum statt. Bei schönstem Wetter feierten wir zusammen auf dem Sportplatz des Fußballvereins in Niedermittlau zum Thema „Volltreffer“. Gemeinsam durften wir auch mit einer Taufe ein neues Gemeindemitglied begrüßen.

Ein herzliches Dankeschön sagen wir allen, die mitgewirkt und mitgefeiert haben. Besonders danken wir auch den Verantwortlichen des Fußballvereins für die großartige Unterstützung und Bewirtung nach dem Gottesdienst.


#notheidisgirl – Fotoaktion zum Weltfauentag

notheidisgirl“ – Nicht Heidis Mädchen. Unter diesem Hashtag haben Frauen im Netz gegen das Frauenbild protestiert, das Heidi Klum in ihrer TV-Show „Germany‘s Next Top Model“ transportiert.

Einige Jugendliche aus unseren Gemeinden fanden das so wichtig, dass sie daraus spontan eine Aktion zum Weltfrauentag gemacht und #notheidisgirl aus dem Netz in ihren Alltag geholt haben.

Am 8. März konnten sich Frauen und Männer vor dem Rewe-Markt Herröder in Somborn fotografieren lassen und so ihre Meinung zum Thema deutlich machen.

Ein herzliches Dankeschön geht an dieser Stelle an Herrn Herröder für seine Unterstützung!


Verabschiedung von Pfarrer Henning Porrmann

Am Sonntag, 29. April endete die Vertretungszeit von Pfarrer Henning Porrmann in unserer Johannesgemeinde. Im Rahmen des Gottesdienste bedankte sich der Kirchenvorstand für seine engagierte Arbeit in den zurückliegenden drei Monaten. Mit seiner herzlichen und freundlichen Art und seinem Gitarrenspiel bleibt er vielen in guter Erinnerung. Wir sagen ein herzliches Dankeschön!


Aus vielen Teilen wird ein Ganzes

Überdimensionale Puzzle-Aktion legt fotografisches Kunstwerk frei

Der Besuch des Kirchentages in Berlin, eine Sommerfreizeit für Jugendliche, die Ansprechbar in der Somborner Kopernikusschule, vielfältige Aktionen und Tagesangebote aber auch gezielte seelsorgerische Arbeit mit Kindern und Jugendlichen aller Konfessionen: Die Bandbreite, die die Jugendarbeit der evangelischen Johannesgemeinde in Freigericht anbietet, ist groß.

Um die Jugendarbeit in der Johannesgemeinde auf einem konstant hohen Niveau zu halten und junge Menschen in Ihrer Entwicklung zu fördern, hat sich im Jahr 2014 im Zuge des 50-jährigen Bestehens der Gemeinde ein Förderkreis gebildet, der sich zur Aufgabe gemacht hat, öffentlichkeitswirksame Arbeit zu betreiben um auf diesem Weg Spenden zur Finanzierung der Jugendarbeit einzuwerben.

In 2017 war es ein überdimensionales Puzzle, das die Spendenaktion begleitete. Mit dem Erfolg der Aktion hatten die Mitglieder des Förderkreises in dieser Form nicht gerechnet. Am Ende sind rund 7.700.- Euro für die Jugendarbeit gespendet worden.

Das große Foto, das die Collage der Kirchenfenster zeigt, und nach und nach freigelegt wurde, bleibt der Kirche erhalten und hat seinen Platz im Gemeinderaum gefunden.

Wir sagen allen Spenderinnen und Spendern ein herzliches Dankeschön!


Unser Sommer – unser Moment
Rückblick auf die Sommerfreizeit in Ulvenhout / Niederlande

Unsere Sommerfreizeit war wieder einfach großartig! So Vieles haben wir gemeinsam erlebt, das alles hier in Worte zu fassen ist schlicht unmöglich. Deshalb finden Sie hier keinen ausufernden Bericht sondern eher eine Stichwortsammlung. Und Sie lernen unsere Freizeit-Hymne kennen: die kursiv gedruckten Worte sind Teile des Liedtexts, der unsere Freizeit prägte.

Das ist unsre Zeit und sie fängt grade erst an *** eine tolle Gruppe *** schnell finden sich neue und alte Freunde *** jeder packt mit an *** keiner steht alleine da *** einkaufen, putzen, kochen kein Problem, das schaffen wir!*** klipp-klapp mit dem Klapprand ab in die Stadt *** alle Wege legen wir mit dem Fahrrad zurück *** Breda ist so schön gemütlich *** Selfie-Challenge *** sich nach Stauseen sehnen *** ist Galderse Meren in Holland oder in der Südsee? *** das ist unser Sommer, das sind unsre Ideen *** wir bauen einen Minigolf-Platz *** British Bulldog *** Bogenschießen *** übers Wasser laufen *** schnipp-schnapp wird aus dem T-Shirt ein TipTop *** lauter gelbe Shirts und keines wie das andere *** Spieleabende *** „Schlag das Team“ *** Muffins für alle *** singen, ganz laut und schräg *** ich schmeck den Lagerfeuerduft in meinen Ohren *** Abendandacht, manchmal zum Heulen schön *** Baarle-Nassau, halb Belgien, halb Niederlande *** unser Sommer dauert länger im Kopf, so von Juni bis Mai *** Abschiedstränen *** wann kann man sich denn für’s nächste Mal anmelden? *** bist du dabei?


Kirchentag in Berlin – ein Rückblick

Etwa 30 Jugendliche aus dem Kirchenkreis Gelnhausen sind gemeinsam zum Kirchentag nach Berlin gefahren. Drei von ihnen kommen hier zu Wort und schildern ihre Erlebnisse:

Das war das erste Mal, dass ich mit auf einem Kirchentag war. Nicht nur für mich war es ein aufregendes Erlebnis! Alle anderen haben auch viel erlebt. Das Feeling auf dem Kirchentag ist einzigartig und verlangt nach mehr. Gottesdienste, Konzerte und tolle Gespräche…
Beeindruckend war es, Menschen wie Obama einmal live zu sehen. Auch weniger bekannte Menschen hab ich kennen und lieben gelernt. Leider ist der nächste Kirchentag erst in zwei Jahren. Allerdings ist Vorfreude ja bekanntlich die schönste Freude. Danke für die schöne Zeit
!“ (Annika Briel)

Für mich bedeutet Kirchentag Gemeinschaft. In Klassenzimmern zu schlafen und dann mit Anderen den ganzen Tag auf Tour zu sein. Tolle Konzerte zu erleben, durch die Messehallen zu gehen, Gottesdienst zu feiern und sich interessante Vorträge anzuhören. Es ist ein Auftanken für die Seele.“ (Carina Striegnitz)

Kirchentag ist/war für mich:
· ein Zusammenkommen von alten und neuen Gesichtern
· Jede Menge Spaß
· Eine willkommene Abwechslung vom Alltag
· Ein Stück Lebensfreude
· Aufzeigen von unterschiedlichen Wegen zu Gott.“ (Natalie Geiger)


Schulanfang 2017

In der Woche vom 14. August 2017 hat das neue Schuljahr begonnen. Mit zahlreichen ökumenischen Gottesdiensten haben wir die Schülerinnen und Schüler in das neue Schuljahr begleitet. Ein besonderes Ereignis ist immer der Einschulungsgottesdienst. Unser Bild zeigt den Altar der St. Anna Kirche in Somborn zum diesjährigen Schulanfang.

Wir wünschen allen Kindern und Jugendlichen Gottes Segen für das neue Schuljahr.


„Best 2016“ – Ausgezeichnete Jugendarbeit

Staatssekretär Dr. Wolfgang Dippel zeichnet Jugendarbeitspreisträger 2016 aus

Innovative Ideen zur Förderung von Demokratie und Vielfalt auf den Spitzenplätzen

Erfolgreiche Projekte der hessischen Jugendarbeit wurden bei „best2016“, dem Förderpreis des Hessischen Jugendrings, gewürdigt. In der thematischen Kategorie „Förderung von Demokratie und Vielfalt“ wurde unser Kochbuch-Projekt „Die Welt ist ein Dorf – unser Dorf ist die Welt“ mit dem 3. Preis prämiert. In der allgemeinen Kategorie gewann das Projekt „Start up international – Kompetenztraining für Jugendliche“, mit dem wir über die Partnerschaftsarbeit im Kirchenkreis verbunden sind, den 2. Preis.

„Kinder und Jugendliche sollen unser demokratisches Gemeinwesen mitgestalten und die Zukunft unserer Gesellschaft mitbestimmen können“, sagte der Staatssekretär im Hessischen Ministerium für Soziales und Integration, Dr. Wolfgang Dippel, am 22. November anlässlich der Preisverleihung im Hessischen Landtag. „Die Möglichkeit der Mitgestaltung ist die Basis, um junge Menschen für ein gesellschaftliches Engagement gewinnen zu können. Es gilt, Ansätze zu entwickeln, um das Miteinander schon in jungen Jahren zu fördern und die Integration voran zu bringen“, betonte Dr. Dippel.

„Jugendverbände sind mit ihren Erfahrungen, mit neuen Impulsen und ihrer Expertise für Kinder und Jugendliche von hoher gesellschaftlicher Relevanz. Das zeigt sich besonders an den hier vorgestellten Projekten“, unterstrich Daniela Broda, stellvertretende Vorsitzende des Hessischen Jugendrings, den Einfallsreichtum der Preisträger.

Der Jugendarbeitspreis für innovative Projekte in der Jugendverbandsarbeit wird seit 2003 jährlich vom Hessischen Jugendring verliehen. Die Prämierung erfolgt in den Kategorien „Allgemeiner Preis“ und „Thematischer Preis“. Die Gewinner dürfen sich über eine finanzielle Unterstützung für die kommenden Projekte freuen.

Die Auswahl wurde von einer Jury vorgenommen. Hier wirkten der Hessische Minister für Soziales und Integration Stefan Grüttner (Schirmherr des Jugendarbeitspreises) und die jugendpolitischen SprecherInnen Lena Arnoldt (CDU), Lisa Gnadl (SPD), Markus Bocklet (Grüne), René Rock (FDP) und Marjana Schott (Die Linke) mit. Die stellvertretende Vorsitzende des Hessischen Jugendrings Daniela Broda zählte ebenfalls zu den ExpertInnen der Jury des Jugendarbeitspreises.


Das Wort Gottes neu in der Kirche

Am 31. Oktober wurde auch bei uns in der Johanneskirche die neue Lutherbibel in einem feierlichen Gottesdienst zum Reformationstag offiziell eingeführt. Aus ihr erklingen künftig in unseren Gottesdiensten die biblischen Lesungen.


Aktion Förderkreis Herbst 2016


Kinderbibeltage und Erntedank

Am 2. Oktober 2016 sind die Kinderbibeltage mit dem Erntedankgottesdienst zu Ende gegangen. Ein herzliches Dankeschön an alle Helfer und vor allem an unsere Jugendreferentin Sabine Fritz sowie Frank Rütten von den Legotagen für drei tolle Tage für die Kinder und den schönen Abschluss für alle im Gottesdienst.


Besuchsdienstkreis gegründet

Im Herbst 2015 hat sich der Kirchenvorstand mit dem Thema „Besuche in der Gemeinde“ beschäftigt und es sich zum Ziel gesetzt, einen Besuchsdienst für ältere Menschen ins Leben zu rufen. Dankbar können wir nun sagen, dass sich eine Gruppe motivierter Gemeindemitglieder gefunden hat, die etwas von Ihrer Zeit für andere geben möchten. Ihnen sagen wir an dieser Stelle schon einmal ein herzliches Dankeschön dafür!

Im Juli absolvierte die Gruppe bereits eine gemeinsame Schulung mit Frau Noack von der Besuchsdienstarbeit unserer Landeskirche. Im September 2016 haben sie nun mit den Besuchen begonnen. Am 25. September wurden sie im Gottesdienst offiziell in ihre Aufgabe eingeführt .

Wer Interesse an deren Arbeit hat, ist herzlich eingeladen, an diesem Tag den Gottesdienst gemeinsam mitzufeiern. Informationen und Fragen rund um den Besuchsdienst gibt es auch im Pfarramt (Tel. 7711).


Weihnachtsbaum

Wie üblich haben einige unserer Konfirmanden und Konfirmandinnen auch im Dezember 2015 den Weihnachtsbaum festlich geschmückt. Allen, die mitgewirkt haben, sagen wir ein herzliches Dankeschön.


Vorstellungsgottesdienst der Konfirmanden 2015 (Mai 2015)


Stunde der Klaviermusik (Dezember 2014)


Konzertlesung mit Harfinistin Ulla van Daelen (Oktober 2014)


Konzert mit Mitgliedern des Landesjugendsinfonieorchesters (Oktober 2014)


Kirchenjubiläum (5. Oktober 2014)


Stunde der Klaviermusik (Juli 2014)


Diakonische Flüchtlingshilfe (Dezember 2013)


Stunde der Klaviermusik (September 2013)


Beginn des Kirchenjubiläumsjahrs (16. Juni 2013)


Tauf- und Tauferinnerungsfest mit dem Kindergarten St. Anna am 26. Mai 2013

Mehr als nur Wasser – kleine Sternschnuppen feiern Tauferinnerungsfest

Kleine gebastelte Tauben trugen die Kinder – als Symbol für Gottes guten Geist. Sein Geist war mitten unter uns – das spürten sowohl Eltern, Geschwister, Paten und Großeltern sowie auch alle anderen Besucher und natürlich allen voran: unsere getauften Kinder Gottes.
Neben der eigentlichen Taufe von Malene Keller, selbst Sternschnuppenkind der Kita St. Anna in Somborn, und ihren beiden Geschwistern Maybritt und Malte durften auch alle anderen kleinen Sternschnuppenkinder einen ganz besonderen Gottesdienst in der Evangelischen Johannesgemeinde feiern und sich dabei an ihre Taufe erinnern.
Eine liebevolle Vorbereitung ließ die Kirche in buntem Glanz erstrahlen. Die individuellen Taufkerzen aller Kinder waren zusammen mit großen Plakaten, die die Taufbilder und Vornamen der Sternschnuppen trugen, und weiteren schön gestalteten Symbolen für alle Besucher gut sichtbar im vorderen Bereich des Gotteshauses aufgestellt worden. Herr Pfarrer Siebert feierte diesen Gottesdienst und das besondere Tauferinnerungsfest mit uns und war wie alle Beteiligten im Vorfeld auch ein wenig aufgeregt – schließlich kommt es nicht jeden Sonntag vor, dass so viele erwartungsvolle Kinderaugen den Altar säumen und für eine ganz besondere Atmosphäre sorgen.

Die Kinder hörten gespannt zu als Herr Pfarrer Siebert die wichtige Bedeutung von (Tauf-)wasser erklärte und über einzelne Elemente einer Taufkerze sprach. Zur Hilfe kamen sie ihm bei der eigentlichen Taufe, indem sie sich auf die Suche nach kleinen in der Kirche verteilten Tonbechern begaben und sie zum Taufbecken trugen; in ihnen befand sich das Wasser, mit welchem Pfarrer Siebert die 3 Geschwister Keller anschließend taufte. Die Kinder trugen Fürbitten vor und rundeten den Gottesdienst mit passenden Liedern, die sie zuvor wochenlang im Kindergarten eingeübt hatten, ab. Stolze Kinderstimmen mit dazu passenden Bewegungen ließen unter anderem die Lieder „Wir feiern heut‘ ein Fest“, „Du bist immer da“ und „Ich trage einen Namen“ erklingen.
Möge Malenes Taufspruch: „Gott der Herr wird dir seinen Engel mitschicken und deine Reise gelingen lassen“ (1. Mose, 24, 40) für alle unsere Kinder und ihre Wege, wohin sie sie auch führen werden, gelten.

Abschließend noch ein herzliches Dankeschön an:

  • Herrn Pfarrer Siebert, der diesen Gottesdienst und das besondere Fest intensiv vorbereitete und so wunderbar mit uns feierte
  • Familie Keller, die uns das Tauferinnerungsfest im Rahmen ihrer Familientaufe feiern ließ
  • Die Erziehrinnen Gudrun, Rita und Hanne der kleinen Sternschnuppen, die die schöne Kirchendekoration in vielen Stunden engagiert vorbereiteten und die Kinder zum Mitmachen begeisterten
  • Die Eltern, die mit selbst gebackenen Kuchen und Kaffee für einen schönen Ausklang im Gemeindesaal sorgten
  • Alle Besucher, die wertvolle Gäste unserer Kinder waren.

Ökumenischer Vortrag Reformation


Seniorenkreise geehrt


Jugendfreizeit Sommer 2012

Bis zum Horizont

Unter diesem Motto stand die Segelfreizeit der gemeinsamen Jugendarbeit unserer Kirchengemeinden Neuenhasslau-Gondsroth und Freigericht in diesem Jahr. Eine Woche lang ist unsere 36-köpfige Crew über Watten- und Ijsselmeer gesegelt, hat mit Wind und Wellen gekämpft und unglaublich viel erlebt. Viel zu viel, um es hier in wenigen Worten beschreiben zu können. Deshalb hier nur ein paar Kommentare der Teilnehmenden, die allen, die nicht dabei waren, einen kleinen Eindruck geben können:
„Nicht nur das Segeln an sich schweißt zusammen, auch das gemeinsame Einkaufen, Kochen, Putzen und Spielen macht uns zu EINEM Team!“

„Schon letztes Jahr war es schwer zu gehen und los zu lassen. Und noch schwieriger war es, den Menschen, die nicht mit waren, so das Gefühl von Heimat, Gemeinschaft und Zusammenhalt zu vermitteln. Diese Euphorie und diese positive Stimmung kann keiner teilen, der es nicht mitgefühlt hat. Für all diese Leute, wie z.B. Eltern, war es nur Segeln. Doch für uns war es viel, viel mehr. Es war einfach wunderbar und nicht in Worte zu fassen. Man lernt so viele neue Leute auf dem Boot schnell und gut kennen und öffnet einfach Herz und Seele. Man lässt alles raus und ist einfach froh, dabei zu sein und sich so gestärkt zu fühlen. (…)“

„Das, was mich am glücklichsten macht, ist die Tatsache, dass ich nicht einfach nur Menschen habe lachen sehen, sondern auch deren Herzen.“

„Vor der Freizeit dachte ich „Segeln… okay…“. Aber schon nach dem ersten Tag hatte ich gemerkt, dass es viel besser wird als gedacht. Die Crew war so super!!! Alles war gut: die Leute, das Schiff, die Orte wo wir waren… Ich fand die Freizeit super und hoffe, nächstes Jahr wieder an einer solchen Freizeit teilnehmen zu können.“

Ach ja: Wer nächstes Jahr mitfahren will, der sollte sich den 1. Dezember vormerken. Dann gibt’s nämlich die Anmeldung für die Freizeit im Sommer 2013. Hinterm Horizont geht’s nämlich weiter – auch wenn wir jetzt noch nicht wissen, wann und wo.  Informationen gibt es dann auch wieder im Gemeindebrief und hier im Internet auf der Jugendseite.


Pfingstsonntag 2011 – Ökumenischer Gottesdienst


29. Mai 2011 – Konzert  für „Helfen macht Schule“


Stunde der Klaviermusik 17. Oktober 2010


Kinderfreizeit Februar 2009
„Abraham, sieh gen Himmel und zähle die Sterne; kannst du sie zählen?“ Diese Aufforderung Gottes an Abraham und die damit verbundene Verheißung hat uns durch die diesjährige Kinderfreizeit begleitet.

Ziel war dieses Mal Fulda, wo wir in der schön renovierten Jugendherberge wohnten. Mit Abraham haben wir uns am Freitag, den 13. Januar auf den Weg gemacht, haben seine Familie kennen gelernt und sind mit Geschichten, Spielen und Basteln mit ihm unterwegs gewesen.

Höhepunkt bei der biblischen Entdeckungstour war der Besuch im Planetarium in Fulda. Wir mussten feststellen: Auch wir konnten, wie Abraham, nicht alle Sterne zählen.

Die Abende waren mit einer Spieleolympiade, Spielen und Fasching gut gefüllt. Rund um war es ein schönes Wochenende, das allen viel Spaß gemacht hat. So kamen wir wohlbehalten und müde am Sonntag wieder zu Hause an.


Ökumenischer Gottesdienst am 1. Juni 2008
„Kommt alle her … ich will euch erquicken“, so lautete das Motto des ersten ökumenischen Gottsdienstes auf der Ebene des Pastoralverbundes Freigericht-Hasselroth.

„Wir wollen heute das tun, was uns verbindet, nämlich gemeinsam beten, singen und feiern“, erklärte Pfarrer Stefan Buß in der sehr guten besuchten Markus-Kirche in Atenmittlau. „Wir wollen heute das Gemeinsame suchen und pflegen und vielleicht auch Visionen aufzeigen.“
Holger Siebert, evangelischer Pfarrer der Johannesgmeinde Freigericht, war sehr erfreut, dass so viele gekommen sind. „Hört man auf das Wetter, so könnte man denken, der liebe Gott habe Freude an der Ökumene“, so Siebert. Gemeinsam mit Pfarrer Buß ging er den Fragen nach, was uns heute erquicke, was uns Hoffnung und Mut mache und aus welchen Quellen wir schöpfen. Dazu waren zwei Brunnen im Kirchenraum aufgestellt, aus denen die beiden Pfarrer schöpften. Zuerst schöpften beide eine Bibel aus ihren Quellen als Symbol für das Wort Gottes, das Orientierung und Hilfe geben will und beide Konfessionen miteinander verbindet. Als Symbole für die Sakramente schöpften sie eine Taufkanne und einen Kelch aus ihren Brunnen. „Die Sakramente sind Liebkosungen Gottes“, erklärte Buß. „Gott benutzt Zeichen und sagt uns damit ich liebe dich“, so Siebert. Als Vision wünschten sich beide, dass die katholischen und evangelischen Christen einmal gemeinsam Eucharistie oder Abendmahl feiern könnten. Als weitere Gemeinsamkeit schöpften beide Pfarrer Glocken aus ihren Brunnen, die eine Einladung zum Gottesdienst sind und in ihrer Sprache sagen, dass Gott präsent ist. Auch Gesangbücher fanden sich in beiden Brunnen. „Das Gebet ist eine unsichtbare Verbindung aller Christen“, so Buß. Und Siebert ergänzte, dass das Gebet das Werkzeug der Christen sei. Zum Abschluss ihrer Dialogpredigt schöpften beide ein Kreuz aus ihren Brunnen als Zeichen des Trostes und als Symbol für Christus, die Mitte beider Konfessionen. „Jesus ist der, der uns vereint“, betonten beide.

Sehr eindrucksvoll betete die Meditationstanzgruppe, bestehend aus Christinnen beider Konfessionen sowie Pfarrer Buß und Pfarrer Siebert, unter der Leitung von Christa Wentzel einen Quellentanz. Vertreterinnen und Vertreter aller Kirchengemeinden brachten ihre Fürbitten vor Gott, wobei besonders der Wunsch nach ökumenischer Zusammenarbeit zum Ausdruck gebracht wurde. Musikalisch umrahmt wurde der Gottesdienst von dem Chor „Vorzeichen“ unter der Leitung des Gastdirigenten Jens Weismantel.

Anschließend waren alle herzlich eingeladen auf dem Altenmittlauer Kirchplatz gemütlich beisammen zu sitzen und sich auszutauschen, was auch rege getan wurde. Der Gesangverein Harmonie Bernbach untermalte es mit Gesangsvorträgen zum Tag des Liedes.
„Dieser Gottesdienst ist ein wichtiges gemeinsames Bekenntnis in unserer Zeit“, betonte Buß. Zugleich hofft er auf weitere ökumenische Aktionen und Gottesdienste auf der Ebene des katholischen Pfarrverbundes St. Peter und Paul Freigericht-Hasselroth.